Chronik

Die Geschichte unseres Vereins von der Gründung bis zum heutigen Tag. Viele Musikfreunde haben sich kompetent in diesen Verein eingebracht, für diese Aktivitäten und das persönliche Engagement bedanken wir uns herzlich.

Man schrieb das Jahr 1948. In Nidda unterhielten die beiden Sportvereine "SC Viktoria Nidda" und "TV Nidda" eine Karnevalsabteilung, als die ersten Garden ins Leben gerufen wurden. Diese dienten lediglich der dekorativen Ausschmückung der Sitzungen beider Vereine. Erst im Jahr 1950, mit Gründung des NCV durch die beiden vorgenannten Vereine, wurde durch Franz Klüber das erste Corps gegründet.

In rot - weißen Uniformen bestand Ihre Aufgabe darin, das Prinzenpaar an den närrischen Tagen zu begleiten und zu bewachen. Im Jahr 1953 übergab Franz Klüber das Corps in die Hände von Walter Frank. Zunächst änderte sich am Aufgabenbereich nichts. Man bewachte weiterhin das Prinzenpaar mit militärischer Exaktheit. Dazu waren natürlich auch Gewehre von Nöten, die aber, wie könnte es an Fastnacht anders sein, aus Holz bestanden.

Die Freundschaft und gegenseitige Besuche der Karnevalsgesellschaft Alt Kölle sowie die Übergabe der heute noch mit Stolz getragenen Standarte gaben für das Corps den Anstoß einen anderen Weg zu gehen. Mit dem Besuch von Tanzmariechen und Bläsercorps aus Kölle in Nidda nahm eine Idee Gestalt an, welche 1957 von dem damaligen NCV Vorstand mit Leben erfüllt wurde.

Männer wie Helmut Wicke, Hartmut Würtz, Albert Lier, Erwin Klock, Georg Wegner, Seppel Arnold, Klaus Dumke, Helmut Pfaff und viele andere waren die ersten Aktiven des neu gegründeten Tanz- und Fanfarencorps.

Als Kommandant fungierte Walter Frank, der es in wunderbarer Weise verstand die Gruppe zusammen zu halten und zu vergrößern. Erster musikalischer Leiter wurde Jupp Siegl, der aber nach kurzer Zeit Nidda aus beruflichen Gründen verlassen musste. Ihm folgte Georg "Schorsch" Müller, der es verstand, in seiner selbstlosen Art, die jungen Leute zu begeistern und in kürzester Zeit die ersten Auftritte zu organisieren.

1. Tanzmajor des Tanzcorps war Peter Hauck. Einen Namen darf man in Verbindung mit der Gründung des Tanz- und Fanfarencorps nicht vegessen: Senator Ludwig Buch. Er war es, der mit viel Zielstrebigkeit die nötigen Gelder für Uniformen und Musikinstrumente beschaffte. Erließ es sich selbstverständlich nicht nehmen die erste Fanfare aus seinen eigenen Mitteln zu stiften. Leider musste man das Tanzcorps nach nur wenigen Jahren einstellen, was aber nichts daran änderte, dass der Fanfarenzug seit 1957 fester Bestandteil und klingender Botschafter des NCV ist.

Was keiner so richtig geglaubt hatte nahm Gestalt an, und die Auftritte beschränkten sich nicht nur auf die Kampagne. Auch Vereinsfeste und Umzüge innerhalb der Stadt Nidda und des Umlandes wurden zum Forum des Fanfarenzuges.

  • Chronik
  • Chronik
  • Chronik
  • Chronik
  • Chronik
  • Chronik
  • Chronik
  • Chronik
  • Chronik
  • Chronik
  • Chronik
  • Chronik
  • Chronik
  • Chronik

Walter Frank wurde zum zweiten Vorsitzenden des NCV gewählt und gab aus diesem Grund das Amt des Corps-Kommandanten in die Hände des musikalischen Leiters Georg Müller ab. Für die Verdienste um den Aufbau des Fanfarenzuges ernannte man Walter Frank zum Ehrenkommandanten. Diese Ehre wurde zuvor schon dem damaligen NCV-Vorsitzenden Otto Klös zu teil. er war es, der die Verbindungen zu "Alt Kölle" herstellte und mit dem Vorstand versuchte die Geschicke des Fanfarenzuges nach deren Muster zu lenken. Neben Otto Klös erhielt auch der damalige Bürgermeister Wilhelm Eckhardt die Würde des Ehrenkommandanten. Manche Traditionen die heute nmoch im Fanfarenzug gepflegt werden, sind in dieser Zeit aus der Taufe gehoben worden.

Mit Georg Müller wuchs der Fanfarenzug innerhalb kurzer Zeit zu einer stattlichen Truppe. er war ein wirklicher Idealist, der sich mit ganzem Herzen seinem Fanfarenzug verschrieben hatte. auch nach der aktiven Zeit sprach "Schorsch" Müller immer noch von "seinem Fanfarenzug". Aber jede Ära geht einmal zu Ende, so auch die von Georg Müller. Nach 13 Jahren übergab er das Schiff Fanfarenzug 1970 in die Hände seines Stellvertreters Walter Allert, und wurde am 16. April in der Jahreshauptversammlung des NCV zum Ehrenkommandanten ernannt.

Mit seiner jugendlichen Unbeschwertheit, seinem offenen Wesen und seiner Gradlinigkeit war Walter Allert der richtige Mann um diese Nachfolge anzutreten. Er brachte es wie kein anderer fertig, die jungen Leute zu führen, zu begeistern und sie gleichfalls zu noch größeren Leistungen anzuspornen. Durch die Initiative des Ausbilders Dieter Götz konnte im Jahr 1976 eine Hörnergruppe an den Fanfarenzug angegliedert werden. Ausbilder und Kommandant gelang es die Musiker an den Fanfaren,Hörnern und Trommeln zu noch mehr Leistung anzutreiben. Erstmals nahm man im Jahr 1977 an einem Wettstreit der Hörnergruppen teil und schaffte auf Anhieb einen beachtlichen vierten Platz.

  • Chronik
  • Chronik
  • Chronik
  • Chronik
  • Chronik

Durch weiterhin gezielte Ausbildung und fleißiges Besuchen der Ünungsstunden Woche für Woche, konnte man nur drei Jahre später in Knesebeck (Niedersachsen) den bisher größten Erfolg erzielen.

 Der heimischen Presse war die dicke Schlagzeile
"Hörnergruppe des NCV-Corps Deutscher Vizemeister"
zu entnehmen.

1981 folhte im benachbarten Hungen der Titel
"Hessischer Vizemeister".

Im Jahre 1982 gab Walter Allert sein Amt als Kommandant ab und ein Nachfolger musste gefunden werden. Die Nachfolge übernahm Alfred Nagel, der dort weitermachen konnte, wo sein Vorgänger aufgehört hatte. Junge leute auf Dauer bei Laune und hohem Niveau zu halten ist gerade bei einem Wechsel in der Führungsspitze sehr schwer und bedarf einer guten Kameradschaft. Dass dieses vorhanden war, zeigten die Erfolge der nächsten zwei Jahre.

Im Jahre 1984 konnte man im Niddaer Stadteil Eichelsdorf einen weiteren Sieg nach Hause holen.

Die Presse titelte:
"Hörnergruppe des NCV-Corps Hessenmeister".

Noch im selben Jahr machte man wiederum Schlagzeilen und konnte voller Stolz in der Zeitung lesen.
"Hörnergruppe des NCV-Corps Deutscher Meister".

Den Titel "Deutscher Meister" konnte bisher noch kein  Niddaer Musikverein in die Heimatstadt holen.  Für diesen Erfolg zeichneten verantwortlich: Bärbel Kaffenberger, Elke Götz, Günter Stroh, Alfred Nagel, Ulrich Nagel, Stefan Wirth, Walter Allert, Klaus Kaffenberger, Wolfgang Koch, und der Musikalische Leiter Dieter Götz.

Wie bei den vorangegangenen Wettstreiten war man auch in Alsfeld die kleinste Teilnehmergruppe, wodurch die Leistung noch unterstrichen wurde. Eine solche Leistung wurde auch von oberster Stelle gewürdigt. Der damalige Hessische Ministerpräsident Holger Börner ließ es sich nicht nehmen seine Glückwünsche zu übermitteln.

Man schrieb mittlerweile das Jahr 1987. Die Hörnergruppe musste leider auf Grund der zu geringen Teilnehmerzahl aufgelöst werden, doch den größten Schock erlebte der Fanfarenzug im September desselben Jahres. Vier Wochen vor seinem vierzigsten Geburtstag verstarb Alfred Nagel für alle überraschend. Dieser Verlust war für den Fanfarenzug nur schwer zu verkraften.

Als Nachfolger für den zufrüh verstorbenen Alfred Nagel konnte der langjährige Fafarenbläser Manfred Gand gewonnen werden. Er leitete in den Jahren 1987 - 1998 die Geschicke des Fanfarenzuges. Unter seiner Regie konnte der Fanfarenzug zum ersten mal einen Übungsraum sein eigen nennen, der für Übungszwecke, Spielersitzungen und vor allen Dingen zum gemütlichen Beisammensein nach Übungsstunden und Auftritten genutzt wird. Die Räumlichkeiten wurden von der stadt Nidda kostenfrei zur Verfügung gestellt. Die Unterkunft, bestehend aus Aufenthaltsraum, kleiner Küche und einem WC befand sich noch im Rohbau und musste komplett ausgebaut werden.

Der Ausbau wurde von Manfred Gand in hervorragender Weise organisiert. Er schaffte es die Mitglieder und viele Freunde zu  motivieren und mit Spenden und jede Menge Arbeitseifer das neue Domiziel herzurichten. Das dies eine gute Entscheidung war, stellte sich in den Folgejahren heraus. Die Kameradschaft wurde gefördert und die Zahl der Spielleute stieg merklich an. Nach 11 Jahren gab Manfred Gand die Geschicke des Fanfarenzuges in jüngere Hände.

Klaus Traband hieß der der neue Kommandant, der von 1998 das fortführte, was seine Vorgänger aufgebaut haben. Leider gab zur selben Zeit der langjährige Übungsleiter Dieter Götz seine Arbeit auf. Er blieb aber dem Fanfarenzug verbunden und unterstützt die Mannschaft als Treuer Fan. Die Funktion des Ausbilder übernahm ebenfalls Klaus Traband, der fortan die Notenlehre in den Vordergrund stellte. Mit ca. 40 Spielleuten stand der Fanfarenzug auf gesunden Füßen, und war weiterhin das Aushängeschild für Verein und Stadt.

Die stetige Ausbildung in Notenlehre und Atemtechnik wurde unter Klaus Traband immer weiter vorangetrieben, so konnte man auch externe Ausbilder wie Pierre Wagner für das Schlagwerk und Marco Behrendt für die Bläser gewinnen. Motiviert wurden auch neue Ziele gesteckt, die Hessenmeisterschaft ...
Baustelle(hier wird die Chronik in kürze noch weitergeschrieben)

Musiker-Gesucht
Stabführer gesucht

Haben Sie Interesse an traditioneller, sowie auch moderner und ansprechender Musik. Suchen Sie einen Verein mit angenehmer Atmosphäre, Freunden und Lustigen Übungsabenden oder Veranstaltungen.

Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf !

     
     

E-Mail

Adresse

Telefon

 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!                            Valentin Kunert, Lärchenweg 3, 63667 Nidda                      0160 94788775